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Betonwerk Pieper entwickelt modularen Schutzraum

Schutzlösung auf Basis von Beton-Rastersteinen (Tobiraster) als praxisnahe Alternative zu klassischen Bunker-Anlagen

Schmallenberg-Dorlar, 13.01.2026 – Das Betonwerk Theodor Pieper GmbH & Co. KG hat eine neue Schutzraumlösung entwickelt, die auf dem bewährten Tobiraster-System aus Beton-Rastersteinen basiert. Das innovative Konzept wurde inzwischen durch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) als Gebrauchsmuster eingetragen.

Mit der Neuentwicklung reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Bedarf an praktikablen Schutzlösungen für kritische Situationen. Der Schutzraum ist als modularer Unterstellplatz konzipiert, der im Ernstfall – etwa während eines Angriffs oder bei akuten Gefahrenlagen – kurzfristig Schutz für Personen bieten kann.

Beton-Rastersteine als Grundlage für stabilen Schutzraum

Im Zentrum des Systems stehen großformatige Pieper-Rastersteine aus Hochleistungsbeton, die zu einer robusten Raumstruktur zusammengesetzt werden. Dadurch entsteht ein massives Bauwerk, das zugleich modular bleibt und sich an unterschiedliche Anforderungen und Standorte anpassen lässt.

Unser Ziel war es, eine Schutzraumlösung zu entwickeln, die robust, schnell umsetzbar und praxisnah ist. Mit dem Tobiraster-System verfügen wir über ein etabliertes Bauelement, das sich ideal für modulare, stabile Konstruktionen eignet.“

Geschäftsführerin Claudia Pieper

 

Schutz im Ernstfall – klar abgegrenzt von klassischen Bunker-Anlagen

Der Pieper-Schutzraum ist bewusst nicht als komplexe Bunkeranlage geplant, sondern als funktionaler Schutzraum für die kritischen Minuten einer Gefahrensituation. Während Bunker häufig auf langfristige Nutzung ausgelegt sind und technisch aufwändige Systeme (z. B. Filtertechnik, Schleusen, Drucktüren) enthalten, steht hier die schnelle Verfügbarkeit als Unterstellplatz im Vordergrund.

Der Schutzraum kann insbesondere dort sinnvoll sein, wo Menschen im Ernstfall nicht rechtzeitig entfernte Gebäude oder sichere Zonen erreichen können – etwa auf größeren Betriebsarealen, in Logistikzentren oder im Umfeld kritischer Infrastruktur.

 

Einsatzbereiche: Industrie, Kommunen und kritische Infrastruktur

Die modulare Schutzraumlösung richtet sich insbesondere an:

  • Industrie- und Produktionsbetriebe
  • Kommunen und öffentliche Einrichtungen
  • Betreiber kritischer Infrastruktur (z. B. Energie- und Wasserversorgung)
  • Logistikstandorte und große Lagerflächen
  • Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen oder Krisenprävention

Schutzräume dürfen kein reines Großprojekt sein, das in der Praxis kaum umgesetzt wird“, so Claudia Pieper weiter. „Wir sehen unsere Lösung als technisch belastbaren und wirtschaftlich realisierbaren Beitrag, um Standorte widerstandsfähiger zu machen.“

 

Gebrauchsmuster-Eintragung bestätigt Innovationsgrad

Mit der Eintragung als Gebrauchsmuster beim DPMA wird der Neuheits- und Schutzanspruch des Konzepts offiziell dokumentiert. Das Betonwerk Pieper unterstreicht damit seinen Anspruch, neben klassischen Betonfertigteillösungen auch innovative Anwendungen für neue Herausforderungen zu entwickeln.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Schutzraum sowie zur Bauweise mit Tobiraster-Beton-Rastersteinen:
https://www.betonwerk-pieper.de/schutzraum.html

 

Pressekontakt

Betonwerk Theodor Pieper GmbH & Co. KG
Alte Landstraße 3–5
57392 Schmallenberg-Dorlar

Telefon: +49 2971 86371
Fax: +49 2971 86276
E-Mail: info@betonwerk-pieper.de
Web: https://www.betonwerk-pieper.de/

Schutzraum
Schutzraum Ansicht schräg oben
Schutzraum Ansicht oben
Schutzraum: Detailansicht Bewehrung
Schutzraum Skizze
Schutzraum: Skizze mit beispielhafter Bemaßung